Sprachendienst Bey

Rück- und Ausblick

2020/2021

Das Jahr 2020 war in der Tat ein außergewöhnliches Jahr. Es war gekennzeichnet von hohen Schwankungen im Bereich der Übersetzungsaufträge und von neuen Wegen, die es in puncto Lehren und Lernen zu begehen galt.

 

Im Februar und März brach die Nachfrage nach Übersetzungsdienstleistungen aufgrund der Corona-Krise komplett ein. Plötzlich hatte man Zeit für Dinge, die man so gerne vor sich herschob, die man aber jetzt erledigen konnte. Ab April ging es dann wieder langsam aufwärts.

 

Außerdem zeichnete sich unerwartet eine nie da gewesene Änderung ab: Bildungsträger waren plötzlich nicht mehr am Präsenzunterricht, sondern nur noch an Online-Lehre interessiert. Hier half die jahrelange Erfahrung, die man bereits seit 2008 mit einer Stuttgarter Hochschule gesammelt hatte. Dieser durch Covid-19 eingeleitete neue Trend zum Online-Lernen setzt sich bis zum heutigen Tage ungebrochen fort. Man erfährt vermehrt die Vorteile dieser Art des Lehrens: keine langen Fahrten mehr zu Auftraggebern, weniger Stress, ein reduzierter CO2 Fußabdruck!, müheloser Einsatz von Podcasts, Audios und Videos.

 

Und egal, ob man mit ZOOM, Go-to-Meeting, Jitsi, BBB oder Skype Business arbeitet, alle Programme weisen Ähnlichkeiten auf. Ja, es ist erstaunlich, wie schnell man sich an die neue Lernumgebung gewöhnt hat. Nun, am Ende des Jahres 2020 angekommen, punktet der Sprachendienst Bey mit einem über die Jahre kumulierten Know-how, das in den letzten 12 Monaten einen enormen Schub erfahren hat. Man möchte die Vorteile dieser Art des Lehrens und Lernens nicht mehr missen.

 

Was seit 2008 nur von wenigen Bildungsträgern nachgefragt wurde,  gehört mittlerweile zum Standardrepertoire von Lehrenden im Bereich der Erwachsenenbildung. Der Trend zum Online-Lehren und -Lernen ist im Jahre 2021 ungebrochen. Man wird sehen, was nach der Pandemie von dieser Entwicklung übrig bleiben wird. Gespannt verfolgen wir, was kommen wird.

 

Ihnen alles Gute und – bleiben Sie gesund!

 

Ihre

Heidi Karin Bey  

 

2019/2020

Wie bereits das Jahr 2019 entwickelt sich 2020 als ein arbeitsreiches Jahr. 

Während die Nachfrage nach Dienstleistungen im Bereich der Lehre ungebrochen hoch ist, bleibt das Interesse an Übersetzungsdienstleistungen schwankend: In manchen Wochen jagt ein Auftrag den nächsten, in anderen Monaten fallen kaum Übersetzungen an. Großaufträge, deren Erledigung sich über mehrere Wochen hinzieht, werden zudem an Kolleg/-innen mit einem Computer-gestützten Translation-Memory-System, kurz TMS genannt, ausgelagert. Solche Systeme erlauben es, in kürzerer Zeit größere Übersetzungen mit hoher Konsistenz und von hervorragender Qualität zu generieren.Des Weiteren zeichnet sich eine verstärkte Nachfrage nach maschinellen Übersetzungen (MÜ) unter dem Einsatz künstlicher Intelligenz (KI) ab.

Kurzum, bereits jetzt werden große Veränderungen auf dem Übersetzermarkt sichtbar. Wir wissen noch nicht, wo die Reise hingeht. Jedoch eines scheint sicher: Die Anforderungen an diesen Beruf werden sich in den nächsten Jahren grundlegend ändern, was unserer Branche ein enormes Anpassungsvermögen und einen hohen Grad an Flexibilität abverlangen wird.

Ihnen, werte Kunden und Kundinnen ebenso wie den Service-Providern des Sprachendienstes Bey, wünscht unser Team ein gesundes, erfolgreiches und harmonisches neues Jahr. 

Herzlichst

Ihre

Heidi Karin Bey  

 

Foto: “Stadt Meißen”